ICSI-Intrazytoplasmatische Spermieninjektion

Bei einer schweren Beeinträchtigung der Spermienqualität, bietet sich die Durchführung einer ICSI an. Die Behandlung entspricht mit Ausnahme des spezifischen Befruchtungsvorganges im Labor exakt der bei der klassischen IVF. Für die Befruchtung wird im  Labor je ein Spermium mittels Injektion in die Eizelle eingebracht. Der eigentliche Befruchtungsvorgang erfolgt dann jedoch in der Eizelle auf natürlichem Wege und kann damit nicht garantiert werden.  Auch bei der ICSI transferieren wir üblicherweise ein bis zwei dieser Embryonen in die Gebärmutter. Der Behandlungszyklus bis zur Durchführung des Schwangerschaftstest dauert wie bei der IVF ca. >

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Blastozystenkultur

Ein Embryotransfer, also die Zurückführung befruchteter Eizellen findet typischerweise am 2.-3. Tag nach der Eizellentnahme statt. Als Blastozyste bezeichnet man einen gut entwickelten Embryo am 5. Tag nach der Eizellentnahme. Nur die Hälfte bis ein Drittel aller befruchteten Eizellen entwickelt sich bis zu diesem Blastozysten-Stadium. Hier gibt es individuelle Unterschiede, die auch stark abhängig vom Alter der Patientin sind. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein die embryonale Entwicklung im Labor bis zum 5. Tag zu beobachten. Dies ermöglicht eine bessere Aussage zur Embryonenqualität und der damit in Verbindung stehenden >

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Insemination

Die Insemination wird häufig dann durchgeführt, wenn die Anzahl und Beweglichkeit der Samenzellen eingeschränkt ist oder diese verformt sind. Das Ejakulat wird zum Zeitpunkt des Eisprungs konzentriert und gezielt in die Gebärmutterhöhle injiziert. Dies ist eine einfache und schmerzlose Behandlung. Die Chance auf eine Schwangerschaft liegt pro Insemination bei ca. 10%. >

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Hormonelle Stimulation

Wenn die Eizellreifung ungenügend ist, kann diese mit Hormonen in Tabletten- oder Spritzenform unterstützt werden. Die Hormonbehandlung der Frau beginnt meist am dritten bis fünften Tag der Monatsblutung. Ab dem 10. Zyklustag kontrollieren wir die Eizellreifung mittels Ultraschall und Blutuntersuchungen. Die Dosis des Hormons wird entsprechend angepasst. Ist der Follikel groß genug, wird der Eisprung ausgelöst. Auch bei unregelmäßigen Zyklen oder ganz ausbleibender Regelblutung (Amenorrhoe) kann eine hormonelle Anregung des Follikelwachstums durchgeführt werden. >

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Einfrieren von befruchteten Eizellen oder Spermien (Kryokonservierung)

Pro Behandlungszyklus dürfen in Deutschland maximal 3 Embryonen in die Gebärmutter übertragen werden, um das Risiko einer Mehrlingsschwangerschaft zu begrenzen. Entsprechend werden üblicherweise die überzähligen befruchteten Eizellen im sogenannten Vorkernstadium kryokonserviert. Die befruchteten Eizellen können zu einem späteren Zeitpunkt aufgetaut und in die Gebärmutter übertragen werden. Die Chance für eine Schwangerschaft ist bei einem Kryotransfer jedoch etwas geringer als bei einem Frischtransfer, da ein kleiner Teil der befruchteten Eizellen den Auftauvorgang nicht überlebt oder das Entwicklungspotential der Spermien durch die Kryokonservierung etwas eingeschränkt wird. >

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Vitrifikation

Die Vitrifikation ist eine Technik, bei der Eizellen oder Embryonen extrem schnell mit Hilfe von flüssigem Stickstoff eingefroren werden. Dieses Verfahren ermöglicht uns, auch unbefruchtete Eizellen und Embryonen erfolgreich einzufrieren. >

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Hilfe bei der Implantation (Einnistungsstörung)

Neben der eigentlichen Befruchtung (Verschmelzung von Spermium und Eizelle), kann auch die Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut nicht künstlich kontrolliert werden. Wir haben uns der Funktion der Gebärmutterschleimhaut in den letzten 15 Jahren wissenschaftlich gewidmet und forschen auf diesem Bereich weiterhin. Dabei untersuchen wir das Einnistungsfenster sowie die Immunzellen – die natürlichen Killerzellen und die Plasmazellen –  des Endometriums (Gebärmutterschleimhaut). >

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Fertilitätserhalt bei Chemo- und Strahlentherapie

Eine Chemo- oder Strahlentherapie kann zu einer dauerhaften Schädigung der Keimdrüsen führen. Obwohl gegen eine Schwangerschaft nach Abschluss einer solchen Therapie in der Regel keine medizinischen Einwände bestehen, ist evtl. die Zeugung eines Kindes aufgrund eines Funktionsverlustes der Keimdrüsen (Ovarien bzw. Hoden)  nicht mehr möglich. In den letzten Jahren wurden neue medikamentöse Therapien und reproduktions-medizinische Techniken entwickelt, die entweder die Schädigung der Keimdrüsen während einer zytotoxischen Therapie reduzieren, oder die Gewinnung und dauerhafte Konservierung von Keimzellen oder Keimdrüsengewebe für einen späteren Kinderwunsch ermöglichen. Müssen sich Männer einer zytotoxischen Therapie unterziehen, >

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