Dr. med. vet. Anette Clemens-Sengewald

Nach Abschluss meines Tiermedizinstudiums im Jahr 1986 promovierte ich 1988 am Lehrstuhl für Molekulare Tierzucht der Ludwig-Maximilians-Universität in München auf dem Gebiet der Mikromanipulation von Säugetierembryonen. Die wissenschaftliche Arbeit mit Spermien, Eizellen und Embryonen begeisterte mich von der ersten Minute an und lässt mich bis heute nicht los. 

Sechs Jahren Forschungsarbeit folgend und nach Erwerb zweier Fachtierarztanerkennungen wurde ich im Jahr 1994 in die Humanmedizin abgeworben: ich wechselte an die I. Frauenklinik der Universität, Maistrasse (München), wo ich die Leitung des IVF-Labors übernahm und die damals brandneue Technik der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) etablierte. Nach mehrjährigem Auslandaufenthalt in Mexiko forschte ich ab dem Jahr 1998 bis 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitationsstipendiatin auf dem Gebiet der Polköperdiagnostik, was sich teilweise mit meiner Arbeit als stellvertretende Laborleiterin im IVF-Labor in der Gemeinschaftspraxis Prof. Dr. Berg/Dr. Lesoine, München (2002 bis 2009, 2013 bis 2018) überschnitt. 

Bereichert hat mich in dieser Zeit ganz besonders eine eingeschobene, dreijährige (2010-2013) Auslandstätigkeit als Laborleiterin im IVF-Labor der Praxis „Park Avenue Fertility and Reproductive Medicine“ in Trumbull, Connecticut (USA). 

Im Jahr 2004 habe ich die Fachanerkennung „Reproduktionsbiologin“ der Arbeitsgemeinschaft Reproduktionsbiologie des Menschen (AGRBM) und 2008 das Zertifikat „Senior Clinical Embryologist“ der European Society of Human Reproduction and Embryology (ESHRE) erhalten.

Seit 2019 gehöre ich dem Team des kïz)an, bei dem ich mich mit meiner nach wie vor ungebremsten Begeisterung für die Reproduktionsbiologie und -medizin einbringen darf.