Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch

Tritt trotz regelmäßigen Geschlechtsverkehrs innerhalb von einem Jahr keine Schwangerschaft ein, so sollte nach möglichen Ursachen geforscht werden. Bei Frauen über 35 Jahren sollte weniger lange abgewartet werden.

Ursachen bei der Frau: ca. 30%

  • Hormonelle Störungen und ungenügende Eizellreifung
  • Funktionseinschränkung der Eileiter
  • Fehlbildungen von Eierstöcken, Eileitern oder der Gebärmutter
  • Endometriose: Gebärmutterschleimhaut, die außerhalb der Gebärmutter wächst, zum Beispiel im Eileiter, im Eierstock oder in der Harnblase / Darm
  • Genetische Ursachen

Ursachen beim Mann: ca. 30%

  • Eingeschränkte Qualität/Fehlen der Samenzellen
  • Verschluss der ableitenden Samenwege, z.B. nach Infektionen, nach Sterilisation oder angeborene Fehlentwicklung der Samenleiter
  • Genetische Ursachen
  • Schwierigkeiten beim Geschlechtsverkehr

Ursachen bei beiden Partnern: ca. 30%

Keine nachweisbare organische Ursache: ca. 10%

Therapien >>

IVF Naturelle
Klassische IVF/ICSI-Behandlung
Präimplantationsdiagnostik (PID)
Hodenbiopsie (TESE)
IVF-In vitro Fertilisation
ICSI-Intrazytoplasmatische Spermieninjektion
Blastozystenkultur
Insemination
Hormonelle Stimulation
Einfrieren von befruchteten Eizellen oder Spermien (Kryokonservierung)
Vitrifikation
Hilfe bei der Implantation (Einnistungsstörung)
Fertilitätserhalt bei Chemo- und Strahlentherapie

FAQs >>

Der Eisprung erfolgt etwa in der Mitte des Zyklus, bei einem 28-Tage Zyklus also am 14. Zyklustag. Bei kürzeren Zyklen früher und bei langen, später. Nach dem Eisprung steigt die Körpertemperatur um 0,4 bis 0,6 °C.

Der optimale Zeitpunkt ist vor (ca. 1-3 Tage, so lange überleben gute Spermien) oder ganz kurz (bis zu 16 Stunden) nach dem Eisprung.

Grundsätzlich gilt, dass einmal zum Eisprung reicht, vorausgesetzt das Paar weiß, wann der Eisprung stattfindet. Es ist aber so, dass pro Eisprung nur eine Wahrscheinlichkeit von ca. 25% besteht, dass eine Schwangerschaft eintritt. Somit sollte man diese Chance nicht überbewerten und es im nächsten Zyklus wieder versuchen. Statistisch gesehen werden 85% aller Paare dann innerhalb von einem Jahr eine Schwangerschaft erzielen. Wenn dies nicht so ist, sollte man einen Kinderwunschspezialisten aufsuchen. Dies gilt insbesondere für Frauen, die über 30 Jahre alt sind.

Große epidemiologische Studien zeigen bei Männern statistisch niedrigere Spermienzahlen und abnehmende Spermienbeweglichkeit, was möglicherweise eine verringerte männliche Fertilität zur Folge hat. Die genaue Ursache ist unklar. Verschiedene Umwelt- und Ernährungsfaktoren spielen hierbei wahrscheinlich eine Rolle. Eine zunehmende Anzahl von Frauen strebt  eine Schwangerschaft erst im höheren Alter an, wenn die Fruchtbarkeit bereits eingeschränkt ist.

Oftmals besteht zwischen der Terminvereinbarung und dem Erstgespräch Wartezeit. Damit wir im Erstgespräch schon möglichst viele Informationen über Sie haben, können Sie in der Wartezeit bereits wichtige Untersuchungsbefunde zusammentragen. Bringen Sie bestenfalls ein aktuelles Spermiogramm vom Mann, Ihren Impfpass, den letzten Krebsabstrich (Pap) und alle Befunde bisher erfolgter Untersuchungen und Kinderwunschtherapien mit. Falls vorhanden, bringen Sie auch Hormonuntersuchungen und Ergebnisse von Schilddrüsenuntersuchungen von der Frau mit.  

Wir führen auch donogene Inseminationen oder IVF/ICSI-Behandlungen bei verpartnerten lesbischen Paaren an. 

Im Erstgespräch erhebt die Ärztin zuerst die Anamnese des Paares. Aktuelle Befunde (wie z.B. Hormonbefunde, OP-Berichte, Behandlungsberichte, Spermiogramm) des Gynäkologen und Urologen sind hierfür hilfreich. Es wird über weitere diagnostische Untersuchungen und den Therapieverlauf gesprochen. Meistens macht der behandelnde Arzt auch einen vaginalen Ultraschall.

Es gibt verschieden Ursachen für verschlossene Eileiter. Die häufigsten sind Endometriose, oder eine vorausgegangene Chlamydieninfektion. Die Durchgängigkeit der Eileiter kann einfach mittels Ultraschalluntersuchung mit einem Kontrastmittel und ohne Narkose bei uns untersucht werden (ExEmFoam-Methode). Bei V.a. Endometriose oder anderen Auffälligkeiten im Ultraschall kann es sinnvoll sein die Eileiter mittels Bauchspiegelung (Laparoskopie) zu überprüfen. Das hat den Vorteil, dass man die weiblichen Organe direkt ansehen und die störenden Befunde gleich beheben kann.

In Deutschland ist der Transfer von bis zu drei Embryonen gesetzlich zugelassen. Bei jüngeren Frauen werden ein oder maximal zwei Embryonen zurückgesetzt. Bei älteren Frauen oder nach wiederholten IVF/ICSI Behandlungen kann die Embryonenanzahl auf drei erhöht werden. Je mehr Embryonen transferiert werden, desto höher ist das Mehrlingsrisiko.

Das Blastozystenstadium ist ein fortgeschrittenes Teilungsstadium eines frühen Embryos. Der Blastozystentransfer wird am Tag 5 durchgeführt und bietet aufgrund der längeren Kultivierung eine bessere diagnostische Aussage über die Teilungsfähigkeit und das Aussehen des Embryos.

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Begleitend zu unseren Therapien können komplementärmedizinische Verfahren (TCM,Akupunktur) einen positiven Effekt haben. 

Wir rechnen für Sie transparent nach GOÄ ab. Ab dem 40sten Geburtstag der Frau werden von gesetzlichen Krankenkassen keine Kosten für Zyklus-Monitoring übernommen.